„Gute Nachricht“ stellt sich vor:

Die Welt um uns herum ist global, international und vor allem geprägt durch die Medien. Irgendwie spricht es jeden an, ein guter Film, ein interessantes Theaterstück – vielleicht eine kabarettistische Sendung? Was ist da eigentlich so „faszinierend“ daran am Schauspiel oder Theater?

Vorformen theatralen Spiels finden sich in sehr früher Zeit (2. Jahrtausend v. Chr.). Im Theater des Mittelalters dominierten die geistlichen Spielarten. Kurze szenische Aufführungen wie etwa die Liturgie der Osterfeier wurden zu einem Bestandteil der Messe in der Römisch-Katholischen Kirche. Bis ins 16. Jahrhundert hinein behielt die Kirche die Oberhand über die Bearbeitung des biblischen Stoffes und verfolgte das Ziel, dem „ungebildeten“ Laienpublikum die kirchliche (im Gegensatz zur christlichen) Botschaft zu vermitteln

(Szene aus „Familienkrach“ vom 12.06.05)

 

Wir haben uns als Gruppe seit November 2004 dem Schauspiel verpflichtet und wollen uns auf die Kunstform Theater konzentrieren. Unser Ziel ist, Stücke zur Aufführung zu bringen, die mit künstlerischen Mitteln aufwecken, ansprechen und neugierig machen auf die „frohe Botschaft“.

Deshalb ist unser Name „Gute Nachricht“ auch unser Programm.

 

Je nach Bedarf verfassen wir eigene Stücke, oder greifen auf bestehende Theaterstücke im Zusammenhang mit dem Predigtthemen zu. Falls ein Hauskreis, der das Rahmenprogramm gestaltet, oder der Prediger uns anfordern, ist Peter Hardegger, unser Regisseur, der Ansprechpartner.

 

Im Augenblick gehören 14 Spielerinnen und Spieler zu unserem Kreis. Interessierte und neue Talente, die gerne bei uns mitmachen möchten, sind uns jederzeit herzlich willkommen. Wir treffen uns regelmäßig montags im 14 tägigen Rhythmus um 19:30 Uhr in der Gemeinde und zusätzlich nach Bedarf vor Aufführungen. Bei unseren Treffen üben wir Sprache und künstlerische Ausdrucksformen und lassen uns im Zusammenhang mit dem Stück und der Predigt von Gottes Geist inspirieren. Es freut uns natürlich sehr, dass wir immer wieder zu Aufführungen angesprochen und aufgefordert werden und so haben wir für die Zukunft schon einen eigenen Theaterabend in Planung. Uns macht es sehr viel Spaß, wir hoffen ihnen auch!